Kerne & Saaten

Kerne und Saaten gehören zu den eher unscheinbaren Zutaten – gerade deshalb überraschen sie immer wieder. Schon kleine Mengen verleihen Gerichten Tiefe und Textur.

Besonders in der Winterküche, in der viele Speisen warm, weich und cremig sind, bieten sie genau das, was oft fehlt: Biss, nussige Aromen und einen Hauch Röstigkeit. Im Lechtal kümmern sich Johanna und Simon Strobl seit Jahren um den Anbau und die Verarbeitung dieser kleinen Allrounder. Mit viel Handarbeit, Wissen und Geduld entsteht daraus eine Auswahl regionaler Kerne und Saaten, die mehr können, als man auf den ersten Blick vermutet.

VON HIER-SONNENBLUMENKERNE

Die Sonnenblumenkerne aus dem Lechtal sind hellgrau bis silbrig, voll ausgereift und besonders mild im Geschmack. Die Pflanzen profitieren von der langen Sonneneinstrahlung, wodurch die Kerne einen stabilen Ölgehalt und ein harmonisches Aroma entwickeln.

Zubereitung & Verwendung 

  • roh oder geröstet: als Topping für Salate, Suppen oder Bowls
  • gehackt: für Backwaren, Müslis und Bratlinge
  • püriert: Grundlage für Aufstriche, vegane Cremes und Soßen
  • in Teigen: für Brot, Brötchen oder Nuss-Ersatz in Gebäck 

Nährstoffe 

  • reich an Vitamin E und Folsäure
  • gute Quelle für Magnesium und Phosphor
  • hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren
  • liefert Ballaststoffe und pflanzliches Protein

VON HIER-KÜRBISKERNE

Kürbiskerne aus dem Bayerischen Lechtal nahe Augsburg stammen vom Ölkürbis, dessen Samen naturgemäß schalenlos sind. Sie sind groß, dunkelgrün und besitzen ein kräftiges, typisch nussiges Aroma. Durch die regionale Ernte und Verarbeitung behalten sie ihre Frische und ihren natürlichen Fettgehalt.

Zubereitung & Verwendung 

  • pur oder geröstet: für Suppen, Salate, Gemüsegerichte
  • gehackt: in Backwaren, Müslis oder als Kruste für Fisch und Fleisch
  • gemahlen: für Pestos, Kernmehle oder als Ergänzung zu Teigen
  • Ölgewinnung: Grundlage für aromatisches Kürbiskernöl (nicht Bestandteil dieses Produkts, aber klassische Verwendung)

Nährstoffe 

  • hoher Gehalt an Magnesium und Zink
  • wertvolles Vitamin E
  • reich an ungesättigten Fettsäuren
  • guter pflanzlicher Eiweißlieferant

VON HIER-LEINSAMEN

Leinsamen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen Mitteleuropas. Die Lechtaler Leinsamen zeichnen sich durch einen hohen Ölgehalt und ein mildes, leicht nussiges Aroma aus. Die Saat wird erst vollständig ausgereift geerntet, um die empfindlichen Fettsäuren zu schützen.

Zubereitung & Verwendung 

  • ganz: für Brote, Brötchen, Müslis, Joghurts oder als Topping
  • geschrotet: besser verfügbar für den Körper, geeignet für Porridge, Smoothies, Backwaren
  • quellfähig: bildet mit Wasser eine gelartige Struktur, ideal zum Binden
  • Röstung: leichte Röstung verstärkt das Aroma, sollte aber kurz gehalten werden, um die Öle nicht zu beschädigen

Nährstoffe 

  • hoher Anteil an Alpha-Linolensäure (Omega-3)
  • reich an Ballaststoff en, besonders Schleimstoffen
  • gute Quelle für pflanzliches Eiweiß

SCHON GEWUSST?

Leinsamen können beim Backen als veganer Ei-Ersatz verwendet werden: 

1 EL geschrotete Leinsamen + 3 EL Wasser, 10 Minuten quellen lassen = 1 Ei

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