20 Jahre PrimaWeiderind

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Familie Schleich aus Bidingen führt einen von rund 200 Betrieben des PrimaWeiderind-Programms.  Vor über sieben Jahren haben sie von Milchviehhaltung auf Jungviehaufzucht umgestellt.

Idyllisch in einem kleinen Weiler im Ostallgäu nahe Bidingen liegt der Betrieb von Familie Schleich. Nach seiner landwirtschaftlichen Ausbildung war Herbert Schleich ab 1990 zunächst als Lastwagenfahrer tätig, bevor er mit seiner Frau Angelika 1998 den elterlichen Milchviehbetrieb übernahm. Dabei war aber schnell klar, dass ein Vollerwerb für die Schleichs nicht in Frage kommt. „Irgendwie bin ich der, der gerne unterwegs ist. Nur daheim im Betrieb war mir zu eng und einer musste auch zum Arbeiten gehen“, so Herbert Schleich. Deshalb ist er bis heute neben der landwirtschaftlichen Tätigkeit als Lastwagenfahrer für ein Bauunternehmen tätig – und das in Vollzeit.


ALLTAG IM NEBENERWERB

Was das für ihn früher hieß: Um  4.30 Uhr aufstehen, die Tiere im Stall versorgen, melken und anschließend zur Arbeit fahren. Gegen 18 Uhr nach Hause kommen, direkt wieder in den Stall und nebenbei noch die 25 Hektar Grünland bewirtschaften. Das Familienleben litt sehr darunter. Und als dann noch Herberts Mutter schwer erkrankte und nicht mehr wie früher bei der Stallarbeit unterstützen konnte, wurde 2015 ein Schlussstrich gezogen. „Es ist dann alles zu viel geworden. Die Zeit ist das wichtigste Gut und wir hatten keine Zeit mehr für uns, sondern nur noch Arbeit“, erzählt der 54-Jährige. Lange Zeit suchte Familie Schleich nach Alternativen zum Milchvieh, denn ganz ohne Tiere auf dem Hof wollten sie nicht leben. Und so erfuhren die beiden über Bekannte vom PrimaWeiderind-Programm. Statt Milchvieh leben nun sechs Gruppen Jungvieh auf dem Hof, insgesamt 42 Tiere.

REGIONALITÄT UND TIERWOHL

Besonders die Kälberaufzucht liegt Angelika Schleich am Herzen, denn „jedes Tier ist wie ein Haustier für mich“, erklärt sie. Im Alter von vier bis sechs Wochen kommen die Kälber auf den Hof. Dabei ist es für Familie Schleich selbstverständlich, dass die Kälber aus der Region stammen und keine weite Anreise haben. Meist kommen sie direkt aus dem Nachbarort von befreundeten Landwirten.

Von den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings im April bis zum ersten Schnee sind die Tiere auf der Weide rund um den Hof. Dass es ihnen dort bestens gefällt, zeigen zufriedenes Grasen oder wildes Umherspringen. Sobald die Tiere Herbert oder Angelikas Stimme vernehmen, nähern sie sich zutraulich dem Weidezaun. Seit der Umstellung 2015 hat sich für die Schleichs viel geändert: Es ist zwar immer noch viel Arbeit und Langeweile kennen Herbert und Angelika mit ihren drei Kindern nicht, aber nun ist auch mal Zeit für einen Ausflug an den Badesee. Das Jungvieh schafft mehr Flexibilität und Freiräume für die Familie, sodass die Umstellung keinen Tag bereut wurde. Auf die Frage, was das Besondere an ihrem Hof ist, schauen die beiden sich an, lachen und antworten mit einem sympathischen Augenzwinkern, „dass wir ziemlich normal sind“.


PRIMAWEIDERIND IST NICHT NUR REGIONAL, PRIMAWEIDERIND LEBT  REGIONALITÄT!

Seit über 20 Jahren garantiert die Marke bestes Rindfleisch aus der Region. Die Betriebe der Vertragslandwirte befinden sich in einem Umkreis von maximal 100 Kilometern um Kempten. Kleinbäuerliche Strukturen und Weidehaltung sind dabei grundlegende Elemente.  Die Weidehaltung ist nicht nur gut fürs Tier, sondern auch für die Kulturlandschaft der Region. Darüber hinaus werden so  die kleinen Höfe, die oftmals  im Nebenerwerb betrieben werden, erhalten.


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