Kleine Teig-Kunde

Welchen Teig brauchen wir für welches Gebäck? Und wie gelingt er garantiert? Die ZweiSchwestern Moni Kreisel und Elisabeth Ostheimer haben ein paar praktische Tipps und Tricks, die sie Ihnen verraten.

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Rührteig

Ein einfacher und schneller Teig für alle Gelegenheiten.

Wichtig: Alle Zutaten (vor allem die Butter) sollten Zimmertemperatur haben, so wird der Teig schön cremig und luftig. Als Backtriebmittel verwenden wir Backpulver (Weinstein oder konventionell). Rührteig lässt sich gut mit Vanille, Rum oder Zitronenabrieb oder -saft aromatisieren. Der Teig sollte vor dem Backen nicht zu lange stehen, da sonst die Wirkung des Backtriebmittels nachlässt.

Biskuit

Teig ohne Fett - Für Torten und Obstkuchen.

Es gibt zwei Alternativen: Eier getrennt (Eigelb mit Zucker aufschlagen, Eiweiß separat) oder zusammen aufschlagen. Wichtig: Zucker mit Eiern immer mehrere Minuten dickschaumig aufschlagen – ein Schluck heißes Wasser hilft, dass sich der Zucker besser löst. Mehl immer über die Eimasse sieben, vorsichtig unterheben und dann sofort in die Form füllen und backen. Backen mit Ober-/Unterhitze, da der Kuchen sonst eher austrocknet.

Mürbteig

Für Kekse, Tartes und Kuchenboden

Alle Zutaten (vor allem die Butter) müssen kalt sein und der Teig sollte schnell zusammengeknetet werden, da er sonst zäh wird. Einfachster Mürbteig: 1 Teil Zucker, 2 Teile Butter, 3 Teile Mehl. Ei macht den Mürbteig geschmeidiger und gehaltvoller. Joghurt sorgt für einen noch mürberen Teig. Der Teig sollte mindestens eine Stunde in die Kühlung, damit er später gut verarbeitbar ist. Ausrollen kann man ihn mit wenig Mehl.

Plunderteig

Eine einfache Variante mit Hefeteig

Diese Variante muss nur einmal touriert – also gefaltet werden. Wichtig ist das Einschlagen der Butter, damit dann beim Falten die unterschiedlichen Schichten entstehen können. Ruhezeit nach dem Tourieren (Falten) ist wichtig!

Hefeteig

Der Klassiker

Wichtig beim Hefeteig ohne Vorteig: Zehn Minuten mit den Knethaken des Handrührgerätes (oder der Küchenmaschine) kneten, eine Minute ohne Salz und dann erst das Salz zugeben, damit es nicht direkt an die Hefe kommt. Die Hefe braucht Zucker als Nahrung, deshalb diesen gleich dazugeben. Wenn geschmolzene Butter mit der Milch vermischt wird, braucht diese nicht extra erwärmt zu werden. Den Teig beim Gehen unbedingt abdecken, damit er keine Haut bekommt.

Brandteig

Für Luftige Gebäcke mit feinen Füllungen

Wichtig ist das Abbrennen, dazu den Teig (ohne Ei) in einem heißen Topf hin- und herbewegen, bis sich eine weiße Schicht am Topfboden gebildet hat – dieser Vorgang ist wichtig, da sonst der Teig nicht aufgeht. Bevor die Eier dazugegeben werden, muss die Mehlmasse Zimmertemperatur haben. Mit einem Spritzbeutel können Formen auf das Backpapier gespritzt werden. Unbedingt Platz lassen zwischen den Gebäcken, da diese stark aufgehen. Erst kurz vor dem Verzehr füllen. Brandteiggebäcke können un-gefüllt auch eingefroren werden.

Pfannkuchenteig

Ein schneller Teig

Pfannkuchenteig muss unbedingt 10 bis 20 Minuten ruhen, bevor er gebacken wird. Man kann ihn wunderbar mit Zitronenabrieb, Rum oder Vanille aromatisieren. Geht beim Backen sehr stark auf, fällt aber dann wieder etwas zusammen. Die Ofentür darf beim Backen auf keinen Fall geöffnet werden. Schmeckt am besten warm.

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