Feneberg-Bäckerei

Na,Pur. Wir backen Klartext.

Die Feneberg-Bäckerei in Durach, am südlichen Ortsrand von Kempten, gehört zu den modernsten Bäckereien im Allgäu. Hier arbeiten rund 150 Mitarbeiter, darunter elf Bäcker- und drei Konditormeister. Täglich backen sie etwa 15 Tonnen frische Brote und Kleingebäck – wie Semmeln, Brezen, Krustis – dazu Kuchen und Süßgebäck. Damit beliefert die Bäckerei das gesamte Feneberg-Verbreitungsgebiet.

NA,PUR ist die Kunst, ohne künstliche Zusatzstoffe zu backen

Manchmal ist es am fortschrittlichsten, wenn man einen Schritt zurückgeht. Und sich wieder auf das besinnt, was man als wahre Werte in seinem Beruf betrachtet. Genau das haben wir von der Feneberg-Bäckerei im Jahr 2011 getan. Und uns dafür entschieden, ab sofort nur noch natürlich zu backen. Im Klartext: auf künstliche Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Stabilisatoren oder Phosphate zu verzichten und nur noch die Zutaten zu verwenden, die tatsächlich in unsere Backwaren gehören. Also Mehl, Wasser, Hefe, Sauerteig und Gewürze. 

Klar: Industrielle Backmischungen haben den Vorteil, dass sie den Bäckern die Arbeit deutlich erleichtern. Doch wir beherrschen die Kunst des natürlichen Backens so perfekt, dass wir die Hilfe der Chemie gar nicht nötig haben. Das sieht man. Und das schmeckt man. Tag für Tag aufs Neue.

Hier ist das Bäckerhandwerk tatsächlich noch Handwerk.

Es gibt nicht viele Betriebe, in denen das Bäckerhandwerk wieder so traditionell ausgeübt wird wie bei uns. Denn darauf kommt es an, wenn man wie wir in der Feneberg-Bäckerei ohne künstliche Zusatzstoffe backt: das Steuern der Backprozesse, das Eingreifen, Fühlen und Empfinden. Die Maschinen in der Backstube nehmen den Bäckern zwar die schwere körperliche Arbeit ab – nicht aber das Denken und das Können.

Wahres Handwerk – das bedeutet für unsere Bäcker, sensibel mit den Rohstoffen umzugehen. Dazu braucht man jahrelange Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl. In diesem Können liegt das ganze Geheimnis unserer Bäcker. Sie wissen, wie die einzelnen Zutaten ineinander spielen, wie das Backwerk auf Temperaturveränderungen reagiert und was bei erhöhter Luftfeuchtigkeit passiert. Während anderswo künstliche Zusatzstoffe regulierend eingreifen, kommt es in der Feneberg-Bäckerei also ganz auf das handwerkliche Geschick jedes einzelnen an. Und deshalb ist jeder unserer Bäcker immer auch ein bisschen stolz, wenn das Ergebnis seiner Arbeit nicht irgendein Brot ist. Sondern sein Brot.

Der Na,Pur-Spot

Die Feneberg-Backwaren werden gebacken mit:

1. Mehl
2. Wasser
3. Hefe
4. Gewürze
5. ganz viel Liebe

Was in den Produkten der Feneberg-Bäckerei NICHT auftaucht:

E 260 Essigsäure 
E 262 Natriumacetat 
E 263 Calciumacetat 
E 270 Milchsäure 
E 341 Calciumphosphate: Monocalciumphosphat, Dicalciumphosphat, Tricalciumphosphat
E 401 Natriumalginat 
E 412 Guarkernmehl 
E 450 Diphosphat 
E 471 Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
E 472b Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren 
E 475 Polyglycerinester von Speisefettsäuren
E 477 Propylenglycolester von Speisefettsäuren
E 481 Natriumstearoyl-2-lactylat
E 516 Calciumsulfat 
E 575 Glucono-delta-Lacton 
E 1414 Acetyliertes Distärkephosphat

Neu im Sortiment

Feneberg-Walnuss-Toast in NaPur-Qualität

Den Feneberg-Toast gibt es ab sofort in einer neuen Sorte, nämlich als Walnuss-Toast. Für den einzigartig nussigen Toast verwenden die Bäcker aus der Feneberg-Bäckerei Walnüsse, Weizenmehl, Roggenmalz, Bio-Dinkel-Körner und Haferflocken. So bekommt der Walnuss-Toast eine feine, malzige Note. Das Aroma der Walnüsse kommt besonders zusammen mit Käse oder mit süßen Aufstrichen zur Geltung. Unser Walnuss-Toast schmeckt daher optimal zum Frühstück.

Wie alle Feneberg-Toasts, ist selbstverständlich auch der neue Walnusstoast NaPur – also ohne künstliche Zusatzstoffe – gebacken. Da Toastbrot von Natur aus wenig schützende Säure enthält, ist es in der Haltbarkeit sehr empfindlich. Für die Bäcker eine besondere Herausforderung. Es gelang ihnen, eine Rezeptur mit Apfelessig zu entwickeln. Der ist in der traditionellen Küche seit Jahrhunderten als guter Konservierer bekannt.

Damit nicht genug: In der Bäckerei wurde extra ein Reinraum geschaffen. Hoch hygienisch. Hier herrschen Verhältnisse wie in einem OP-Saal im Krankenhaus. Er kann nur durch eine spezielle Schleuse betreten werden. In diesem Raum werden die frisch gebackenen, abgekühlten Toasts geschnitten und von geschulten Mitarbeiterinnen verpackt, sodass weder Keime noch Verunreinigungen in die Tüten kommen.

Einblicke in unsere Produktion

So entsteht unser neues Toastbrot - natürlich Na,Pur.

Produkte des Monats: Unsere neuen Dinkelgebäcke

Im Februar haben es gleich drei unserer kernigen Dinkelgebäcke in die Kategorie „Produkt des Monats“ geschafft! Gemeinsam haben alle drei Produkte, dass sie gänzlich ohne Weizenmehl auskommen. Stattdessen bestehen sie zum Großteil aus Dinkel. Dieses Urgetreide war lange Zeit in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, denn schon Hildegard von Bingen pries Anfang des 12. Jahrhunderts das besondere Getreide an.

Dass „einfach“ manchmal umso besser ist, beweist unsere Dinkelvollkornseele. Sie besteht allein aus Dinkelvollkornmehl, Wasser, Salz und Hefe und wird mit Leinsamen und grobem Salz bestreut. Damit ist sie auf natürliche Weise vegan und lactosefrei. Die Seele bleibt über mehrere Tage frisch und saftig und eignet sich gut zum Belegen für ein herzhaftes Sandwich oder auch zum Überbacken. Die aromatische Krume erreichen die Bäcker durch eine besonders lange Teigführung. Die Dinkelvollkornseele ist – wie alle Seelen aus unserer Bäckerei – handgefertigt, jedes Stück ein Unikat.

Wer es gerne kräftiger mag, für den eignet sich unser Dinkelvollkorn-Kürbiskernbrot. Neben Dinkelvollkornmehl und –vollkornschrot benutzen unsere Bäcker Roggenmehl und Kürbiskerne für den Teig des herzhaften Kastenbrotes. Außerdem wird es auch mit Kürbiskernen bestreut. Das 500-Gramm-Brot eignet sich bestens für eine deftige Allgäuer Brotzeit.

Auch für den kleinen Hunger haben wir ein neues Dinkelgebäck: unser Dinkel-Roggen-Krusti. Das eckige Kleingebäck passt durch seine besondere Gewürzmischung perfekt zu herzhaftem Belag. Genau das Richtige also für ein schnelles Frühstück to go oder zur Brotzeit! Auch das Dinkel-Roggen-Krusti ist dabei gänzlich vegan und lactosefrei.

Konditorhit des Monats: Quarkbällchen

Zum Konditorhit des Monats wurden im Februar unsere Quarkbällchen gekürt! Die kleinen Bällchen sind besonders locker und zart und bekommen nach dem Backen eine Zuckerummantelung. Durch frischen Quark erhalten die luftigen Quarkbällchen ihren typisch saftigen Geschmack. So überzeugen sie nicht nur durch ihre handliche Form, sondern bleiben auch lange frisch. Ideal eignen sich die Quarkbällchen für einen Kindergeburtstag, aber sie schmecken auch „solo“ zwischendurch sehr gut.