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Eine Herausforderung gemeistert: Tafeltrauben aus der Region

Martin Gomeringer ist ein Mann, der sich Herausforderungen stellt. Das hat er in seinem Leben immer und immer wieder bewiesen. Und so verwundert es kaum, dass er sich jetzt, im mittleren Lebensalter, nicht etwa auf den wohl verdienten Lorbeeren ausruht, sondern noch einmal einen ganz neuen Schritt wagt: Er baut in seinem Betrieb am Bodensee Tafeltrauben in Bio-Qualität an. 

Damit ist er eine große Ausnahme. Der Großteil der in Deutschland vertriebenen Tafeltrauben stammt aus Italien, eine zusätzliche Besonderheit sind die strengen Richtlinien des Anbauverbands Bioland, denen sich Martin Gomeringer verpflichtet sieht. 

„Ur-Bauer“ mit eigenem System

Der Landwirt, der sich selbst augenzwinkernd als „Ur-Bauer“ bezeichnet, hat ein eigenes System entwickelt, wie er die besonderen Herausforderungen des Tafeltrauben-Anbaus in den Griff kriegt: Seine Felder hat er überdacht und mit einem engmaschigen Netz eingespannt. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade zur Reifezeit bei uns viele Niederschläge fallen“, erklärt Gomeringer. „Dann faulen die Trauben.“ Eine weitere bittere Erfahrung, die er machen musste: In einem Jahr wurde die komplette Ernte durch die Kirschessigfliege vernichtet. Regen und Schädlinge werden nun also durch die Eigenkonstruktion des gelernten Mechanikers in Schach gehalten. 

Zusätzlich hegt und pflegt er seine Pflanzen mit viel Hingabe und natürlich komplett ohne Gift und Chemie. Zur Stärkung bekommen die Traubenstöcke Meeresalgen und biologischen Hühnermist, behandelt wird nur mit Kupfer, und das in „sehr geringen Mengen“. Nährstoffkonkurrenten wie Unkraut und Gras werden in Handarbeitentfernt. Lohnt sich der Aufwand? Martin Gomeringer lacht: „Ich habe 2008 aus Überzeugung meinen Betrieb auf Bio umgestellt. Da gibt es kein Zurück mehr.“ 

Seine Tafeltrauben finden inzwischen reißenden Absatz. Sie wandern nicht nur in die Feneberg-Märkte, sondern werden auch direkt am Straßenrand verkauft – und hätten dort viele Fans, die extra der köstlichen und gesunden Trauben wegen vorbei schauen, wie Martin Gomeringer versichert. 

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Im Massengeschäft nicht mithalten müssen

Er und seine Frau Manuela sehen sich mittlerweile nicht mehr nur als Landwirte und Gastgeber, sie vermitteln auch mit großer Freude ihren Gästen und Besuchern Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit. „Man muss langfristig denken“, ist Martin Gomeringer überzeugt. 

So hat er zum Beispiel auf seinem Betrieb halbstämmige Apfelbäume gepflanzt – und die brauchen fünf bis acht Jahre, bis sie überhaupt tragen. „Ich möchte im Massengeschäft nicht mithalten müssen“, sagt der Querdenker. Er hat schon oft Dinge anders gemacht als andere: Mit nur 15 Jahren hat er den elterlichen Hof auf der Schwäbischen Alb verlassen, um allein den Betrieb der verstorbenen Großeltern am Bodensee zu übernehmen. 

Es folgten anstrengende Jahre. Ging etwas schief, machte Martin Gomeringer das Beste draus: Zum Beispiel baute er die ehemalige Scheune aufwendig zum Wohn- und Ferienhaus aus, nachdem sie abgebrannt war. Oder er wagte den Quereinstieg in den Weinbau. Oder begann Edelbrände herzustellen, nachdem ein Hagelschlag in einer viertel Stunde seine Ernte vernichtet hatte. Die neueste Errungenschaft findet sich nun also im VonHier-Programm: Tafeltrauben in bester Bio-Qualität und aus der Region. 

Bio-Tafeltrauben VonHier

Martin Gomeringer erzeugt  in seinem Betrieb am Bodensee Tafeltrauben in Bio-Qualität. Etwas ganz Besonderes: schließlich stammt der Großteil der in Deutschland vertriebenen Tafeltrauben aus Italien. Eine zusätzliche Besonderheit sind die strengen Richtlinien des Anbauverbands Bioland, denen sich Martin Gomeringer verpflichtet hat.

Die Bio-Trauben sind in den Filialen von Feneberg und Kaufmarkt als VonHier-Produkt erhältlich.

 

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