Das regionalste Bio.

Mit Umsicht einen Traum verwirklicht

Seit seinem 16. Lebensjahr widmet sich Peter Romer dem Käse: erst in der Schweiz, dann in Norddeutschland und schließlich in Bayern. 2013 erfüllte er sich im Allgäu einen Traum. Er gründete in Kimratshofen, nordöstlich von Kempten, eine Käserei, in der die Arbeit mit den Händen und das Feingespür der Menschen eine besondere Rolle spielen: In der Käse-Manufaktur Allgäu stellen er und seine fünfköpfige Mannschaft Käse her, der prima schmeckt, im Einklang mit der Umwelt hergestellt wird und doch kein Luxusprodukt ist.


"Wir wollen stets kundenorientiert arbeiten", betont der Käsemeister. Was das für ihn heißt? - Romers ganze Leidenschaft! Immer wieder fragt er sich: Wie wird guter Käse gemacht? Lassen sich Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut bringen? Was entscheidet wirklich, ob ein Kunde sich für einen Käse interessiert? Derart Fragen treiben den Experten um.

 

Wohl nicht umsonst hat der Fachmann eine „Käse-Manufaktur“ gegründet. Das lateinische "manus" bedeutet "Hand" und "facere" heißt "tun" oder "machen". In Kimratshofen zählt also Handarbeit.

Einblick in die Kunst des Käsens

Zum Beispiel beim "Käse Schmieren": Während die Laibe reifen, werden sie alle zwei bis drei Tage aus den Regalen genommen und mit einer Mischung aus Wasser, Salz und Gewürzen eingerieben. Dieses "Schmieren" unterstützt die Reifung und Konservierung. "Das ist für mich kein Hilfsjob!", betont Romer. Seine Mannschaft muss hier sehr sorgfältig arbeiten, denn erst mit dem Schmieren entwickelt ein Käse sein volles Aroma. Da ist kein Platz für Fehler. Zum Beispiel dürfen die Laibe weder zu feucht noch zu trocken sein – es zählen Feingespür und Erfahrung. Auf noch etwas weist Romer hin: "Wenn man bedenkt, dass ein Laib Käse rund vier Kilo wiegt, heißt das, die Männer wuchten zu zweit etwa zehn Tonnen Gewicht am Tag!"

Farben im Käse als Markenzeichen

Zehn Tonnen, das ist schon beinahe die tägliche Menge Milch, die die Käserei verarbeitet: rund 14.000 Liter. Romer fügt hinzu, dass der Betrieb für mehr als das Doppelte ausgelegt sei. Weiteres Wachstum ist also möglich.

 

Beim Käsen zählt die Vielfalt. 23 verschiedene Sorten Käse stellt die Manufaktur her: von Bio-Bärlauch- über Rotweinkäse bis hin zu Gute-Laune-Käse. Dieser Gute-Laune-Käse hat eine grüne Linie in der Mitte - dank einer Mischung aus Bärlauch, Schabzigerklee, Rosenblüten, Kornblumen und anderen Kräutern, alle aus ökologischem Anbau. Diesen und viele andere Sorten finden Sie, liebe Kundinnen und Kunden, in den Feneberg-Kühlregalen als VonHier-Spezialitäten.

 

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