Das regionalste Bio.

Heute wie vor 100 Jahren

Die Feinkäserei Stich produziert seit 1895 Käseköstlichkeiten – die sich heute deutschlandweit und sogar bis nach Amerika einen Namen gemacht haben. Ihr Erfolg beruht auf alter handwerklicher Tradition und den sorgsam abgestimmten Rezepten, die seit vier Generationen von Familie Stich gehütet werden.

Wo Handarbeit so richtig zählt

Zwar ticken die Uhren hier anders, doch stehen geblieben ist die Zeit nicht. Computer, Edelstahl und aktuelle Technik haben längst in der Käserei Einzug gehalten. Denn auch wenn altes Handwerk doppelt zählt, so wird doch zeitgemäß gearbeitet. Dabei treibt die Käser aber nicht der Wunsch, so viel wie möglich aus allem herauszuholen, sondern eine ganz eigene Philosophie: „Milch ist ein hervorragender Grundstoff“, erzählt Laurent Stich und betont: „Es macht einfach Spaß, dieses hochwertige Lebensmittel weiter zu veredeln.“ Eine 30-köpfige Mannschaft verkäst in den verwinkelten Räumen und Hallen tagtäglich um die 30.000 Liter Milch, wie zum Beispiel Romadur, Bergkäse, Camembert oder unseren VonHier-Mozzarella.

Wir wollen guten Käse machen

„Die Nachfrage nach Käse ist da“, sagt Laurent Stich zufrieden. Doch Wachsen und Intensivieren, das möchte er nicht. So gibt es im Haus zwar modernes Equipment, doch die ganze Mannschaft ist überzeugt: „Hier zählen die Menschen, nicht der Knopfdruck“ – wieder ein Stück Philosophie. Gleiches gilt für Tier und Boden: Der Gedanke, hier das Meistmögliche herauszuholen, löst nur ablehnendes Kopfschütteln aus. „Wir schätzen den artgerechten Umgang, haben Respekt vor der Natur." Die Käser wollen „nicht extrem viel, sondern extrem guten Käse“ herstellen. Dass ihnen das gelingt, zeigt so manche Auszeichnung. Die Wände im Haus tragen einige davon, von DLG-Urkunden bis zu Medaillen der Käse-Olympiade in Oberstdorf. Außerdem engagiert sich das Haus für die Umwelt: „Wir gehen allgemein sparsam mit den Ressourcen um“, unterstreicht Laurent Stich. Zum Beispiel setzt die Käserei in der Herstellung Wärmeschaukeln ein: Die warme Molke wird gekühlt im Austausch mit der kalten Milch – das reduziert den Energieverbrauch. Kurze Wege gehören ebenso zum Umweltansatz wie die Arbeit mit Rohstoffen aus der Region und der regional orientierte Absatz. 

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