Summ, Summ, Summ, Bienchen Summ herum...

Ich liebe den Sommer und alles, was er mit sich bringt... den Duft von frisch gemähtem Gras, das Lachen spielender Kinder, die Nächte unterm Sternenhim- mel, das Summen der Bienen...

Eine neue Studie zeigt, dass das Insektensterben durch Umweltverschmutzung, Pestizide und schrumpfende Lebensräume drastischer ist, als wir vermutet ha- ben. Sterben die Insekten weiter aus, wird das unsere gesamte Nahrungskette in Gefahr bringen und zu einem ökologischen Kollaps führen. Uns würden dann zum Beispiel frisches Obst und Gemüse ausgehen, Wildtiere würden sterben, herumliegendes Aas weitere Krankheiten verbreiten und so weiter.

Damit das nicht passiert, kann jeder aktiv werden, denn Insekten leiden auch unter dem vermehrten Verlust von Nistmöglichkeiten. Hier können wir unterstüt- zen, indem wir Nisthilfen bauen, in denen sie ihre Brutkammern anlegen können.

Kreatives Material für Ihre Nisthilfen

  • Dosen
  • Wolle
  • Filzkleber (schwarz und weiß – am besten nehmen Sie hierfür Möbel-Filzgleiter)
  • Perlen (schwarz)
  • Schere
  • Akkubohrer
  • Füllung (Holzstücke, Korken, Bambusstangen)

1. Säubern Sie die Dosen und umwickeln sie mit der Wolle, damit das gewünschte Muster entsteht. 

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2. Kleben Sie die kleinen schwarzen Filzkleber auf die großen, weißen und diese dann als Augen auf die Dosen. So hält das Ende der Wolle am Besten.

3. Fädeln Sie die Perlen in die Enden der Fäden und verknoten Sie mit einem dicken Knoten.

Vier nach unten hängenden Wollfäden stellen die Insektenbeinchen dar.

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4. Für die Füllung müssen kleine Löcher in Holz und Korken gebohrt werden. Darin können Die Insekten dann ihre Brutkammern anlegen. 

5. Stecken Sie jetzt die Füllung in die Dosen und hängen das Nisthäuschen im Garten oder Balkon auf, damit die ersten Bewohner dort einziehen können.

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