Geschichte der Firma Feneberg

1933

Unternehmensgründer Theodor Feneberg übernimmt ein kleines Lebensmittelgeschäft in der Zwingerstraße in Kempten und betreibt es zunächst parallel zum Käsegroßhandel, den er vom Vater übernommen hat.

1936

Feneberg verlegt das Geschäft in die Fischerstraße und eröffnet ein Süßwarengeschäft in der Bahnhofstraße. Beide betreibt er neben seinem Käsegroßhandel.

1947

Geburtsjahr der Feneberg Lebensmittel GmbH:
Theodor Feneberg lässt die zwei Geschäfte ins Handelsregister eintragen.

1950

Theodor Feneberg gibt die alten Funktionen im Käsehandel auf und nutzt seine zwei Feneberg-Geschäfte als Basis für den Aufbau eines Filialnetzes. Noch im gleichen Jahr folgen die 3. und 4. Filiale: in Kempten und Weiler.

1953

Als einer der ersten in Süddeutschland eröffnet Theodor Feneberg einen Selbstbedienungsladen. Das Geschäft in der Fischerstraße wurde entsprechend umgebaut.
 
Das Unternehmen möchte seinen Kunden große Produktvielfalt bieten. Ananas aus Hawaii und Bananen von der Elfenbeinküste waren damals noch etwas Besonderes.

1955

Das Geschäft in der Fischerstraße wird umgebaut und auf 320 qm Verkaufsfläche vergrößert. Es entsteht der erste Supermarkt Schwabens.
 
Weitere Neuerung im Lebensmittelhandel: die Frischfleisch-Abteilung.

1959

Mit der Übernahme einer Kemptener Metzgerei kann Theodor Feneberg erstmals „Feneberg-Wurst“ und „Feneberg-Fleisch“ verkaufen.

1963

Ein modernes Fleischwerk nimmt die Produktion auf. Zum ersten Mal wird Frischfleisch vollautomatisch für die Selbstbedienung abgepackt und elektronisch abgewogen.

1968

Theodor Fenebergs Söhne Hans und Peter werden Geschäftsführer. Zum Unternehmen gehören inzwischen über 30 Filialen.

1969

Die Firma bezieht das neue Feneberg-Center am Stadtrand von Kempten in der Ursulasrieder Straße: Sitz der Verwaltung und des Waren-Zentrallagers. Am selben Standort wird das erste SB-Warenhaus „Kaufmarkt“ mit ca. 7.000 qm Verkaufsfläche eröffnet.

1970

Das Feneberg-Filialnetz umfasst nun 42Lebensmittelgeschäfte mit 900 Mitarbeitern. Der Umsatz ist auf über 100 Mio. DM angewachsen.

1972

Da das Fleischwerk in Kemptens Brennergasse inzwischen zu klein ist, erfolgt der Umzug in eine neue und moderne Metzgerei in der Zentrale in der Ursulasrieder Straße.

1976

Theodor Feneberg verabschiedet sich in den Ruhestand, seine Söhne Hans und Peter entwickeln das Unternehmen weiter.

1982

Erweiterung des Zentrallagers in Kempten.

1985

Das Filialnetz umfasst 55 Märkte. Die Feneberg-Metzgerei erhält den 1. Bundesehrenpreis.

1990

Umbau des Kaufmarktes in Kempten: Erweiterung und Eröffnung als Einkaufscenter „Fenepark“ mit 13.000 qm Verkaufsfläche.

1994

Bundesumweltpreis: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ehrt Feneberg für besondere Leistungen im Umweltschutz.

1997

Feneberg erhält den Umweltpreis der Stadt Kempten für beispielhafte Aktivitäten zum Schutz der Umwelt.

1998-2002

Hans und Peter Feneberg übergeben das Unternehmen schrittweise an ihre Söhne Hannes, Christof und Thomas.

1998

Hannes Feneberg führt die Marke „VonHier“ für Bio-Lebensmittel aus der Region ein.

1999

Für die Feneberg-Metzgerei kommt ein neues Produktionsstandbein hinzu: ein umfangreiches Sortiment an fertigen Frischgerichten, u.a. frische Teigwaren, Hauptgerichte und Soßen. Sie kommen unter der Marke Gourmella in die Märkte.

2002

Bayerischer Qualitätspreis: Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

2005

Rudolf-Egerer-Preis: Die Akademie Handel zeichnet Feneberg für vorbildliche Leistungen in der Ausbildung und der Förderung des Nachwuchses aus.

2011

Neubau der Verwaltung in Kempten und des zentralen Kühllagers, Beginn einer umfangreichen Modernisierung der Metzgerei am bestehenden Standort (Abschluss vorauss. 2016)

2013

Bayerischer Gründerpreis in der Kategorie Sonderpreis: Auszeichnung für herausragende Erfolge beim Aufbau und Erhalt des Unternehmens

2016

31. Bundesehrenpreis für die Feneberg-Metzgerei