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Bio von der Wurzel an

Bunte Farben und vielfältige Aromen heißen einen willkommen, sobald man eines der Gewächshäuser betritt. Mittendrin: Philip Mayer, der den Familienbetrieb nahe Meckenbeuren am Bodensee 2017 übernommen hat.

Er steht dabei für eine nachhaltige und ganzheitliche Landwirtschaft: „Von der Saat bis zur Frucht – alles findet auf unserem Hof statt“, erklärt Philip Mayer stolz. Die eigene Anzucht mag zwar zusätzlichen Aufwand bedeuten, aber er ist überzeugt: „Die Sicherheit und das gute Gefühl, das wir dadurch gewinnen, machen den Aufwand mehr als wett.“ 

VOM SAATGUT BIS ZUR FRUCHT

Gegründet wurde der Betrieb im Jahr 1963 von Philip Mayers Großvater, der einen kleinen Selbstversorgerhof aufbaute. 1981 übernahm dann Franz Mayer den Betrieb und stellte direkt auf Bio um – eine Entscheidung, die den Grundstein für die heutige Ausrichtung des Betriebs legte. 

Seit 2017 steht Philip Mayer an der Spitze des Betriebs. Er wusste schon früh, dass seine Leidenschaft dem Gärtnern gilt. „Bereits mit 14 war mir klar, dass ich Gärtner werden will“, erzählt Philip Mayer. Mit 15 begann er seine Ausbildung und kehrte nach seiner Gärtnermeisterausbildung in Heidelberg in seine Heimat zurück. Dort übernahm er den Freilandbereich des Familienbetriebs. 

Unter seiner Leitung hat sich Bio Mayer auf beeindruckende 75 Hektar und 22.000 Quadratmeter Gewächshausfläche erweitert. „Ich hatte nie den Drang zu wachsen, aber sobald sich die Möglichkeiten dazu ergeben haben, habe ich diese immer genutzt“, sagt er. „Es geht für mich darum, Chancen zu ergreifen und nachhaltig zu wirtschaften.“

NACHHALTIGKEIT ALS PRINZIP

Nachhaltig ist dabei das Stichwort – so ist der komplette Betrieb autark: Eigener Strom, ein Regenwasserteich zur Bewässerung und eine Hackschnitzelheizung sorgen dafür, dass keine fossilen Brennstoffe benötigt werden. „Unser Holz für die Heizung stammt von Obstbäumen aus der Region, nicht von extra gefällten Bäumen“, erklärt Philip. „Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis.“

GEMEINSAM WACHSEN

Mit 70 Mitarbeitenden, darunter auch um die sieben Auszubildende, bildet Bio Mayer ein starkes Team, das gemeinsam die Prinzipien des ökologischen Landbaus lebt. „Ich freue mich über jede spannende Persönlichkeit in meinem Betrieb. Wir versuchen immer bestmöglich, die Stärken und Interessen des Einzelnen in unseren Betrieb einfließen zu lassen. Das motiviert und bereichert uns alle“, erklärt Philip Mayer. Die eigene Familie bildet dabei einen großen Rückhalt für ihn: „Meine Mutter und Schwester spielen eine wichtige Rolle in der Direktvermarktung und dem Hofladen. Zusammen bilden wir ein starkes Team.“

VOM FELD IN DEN MARKT

Im VonHier-Programm von Feneberg ist Bio Mayer von Anfang an dabei und füllt mit über zehn verschiedenen Gemüsesorten die Regale, darunter frischer Knoblauch, Spitzkohl, Peperoni, Datteltomaten, Gurken und Paprika. „Die Zusammenarbeit mit Feneberg ist für uns ein großer Gewinn. Wir wissen, dass unsere Produkte geschätzt werden und die Feneberg-Kunden Qualität zu schätzen wissen“, freut sich Philip Mayer.

Die Guten ins Töpfchen...

… die Schlechten ins Kröpfchen. Die Linse – Hülsenfrucht mit Tradition und Nationalgericht der Schwaben. Was bei den Lauteracher Alb-Feld-Früchten wie ein Märchen begann, hat sich mittlerweile zu einer starken Erzeugergemeinschaft entwickelt. Nicht nur Linsen werden dort für VonHier angebaut, sondern auch Hirse, Buchweizen und Leinsamen.

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Natürlich großgezogen

Im Allgäu kümmert sich Ben Lippert mit seiner Familie um  Mutterkühe, die frei auf der Weide und im Stall leben. Mit naturnaher Haltung, Bioland-Zertifizierung und viel Herzblut sorgt er dafür, dass seine Tiere ein gutes Leben haben und kleine Höfe erhalten bleiben.

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Federglück am Fallerhof

In Maselheim zeigt Familie Faller, wie moderne Bio-Hähnchenmast und vielfältiger Ackerbau zusammenwirken – mit viel Licht, Luft und Liebe zum Detail.

 

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