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Eierreich & Teigstark

DER MARTINSHOF

Hoch über dem Bodensee, in den sanften Hügeln Vorarlbergs, liegt der Martinshof – dort, wo die Welt noch in Ordnung scheint und sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Ein klassischer Bauernhof, seit Generationen geführt und seit über zwanzig Jahren biozertifiziert. Familie Martin wollte nie dem Tempo der immer größer werdenden Landwirtschaft folgen. Stattdessen haben sie vor dreißig Jahren ihr eigenes gefunden. 

Statt immer größer zu werden, entschieden sich Claudia und Bertram Martin, „es gut zu machen – und zwar für alle Beteiligten“. 

Heute arbeitet auf dem Martinshof eine eingeschworene Gemeinschaft: Familie und 15 Mitarbeitende, die mit viel Herzblut anpacken. Aus dem einstigen Milchbetrieb ist ein vielseitiger Biohof geworden, auf dem Hühner, Rinder und Dinkelprodukte im Mittelpunkt stehen – und auf dem Ruhe, Natur und Wertschätzung spürbar sind.

AUS ÜBERSCHUSS WIRD IDEE: DINKELNUDELN MIT EI

Die Idee zur Nudel entstand aus einem einfachen Gedanken: Was tun, wenn im Sommer zu viele Eier da sind und in der Backzeit zu wenige? Aus dieser Herausforderung wurde eine Stärke. Zuerst experimentierten die Martins mit einer Tischpresse, bis schließlich eine eigene Nudelstraße entstand. Heute werden auf dem Hof verschiedene Nudel-Sorten hergestellt.

Produziert wird, wenn genügend Eier da sind – Tag und Nacht, in kleinen Chargen, von Hand begleitet. Die Eier für die Nudeln kommen direkt aus dem Hühnerstall nebenan und werden zusammen mit Bio-Dinkel vom Rösslerhof in Oberschwaben im Vakuum zu einem festen, goldenen Teig geknetet. Dann werden die Nudeln geformt, langsam getrocknet – je nach Sorte bis zu 16 Stunden – und verpackt. 

UMWELTSCHUTZ IN ALLEN BEREICHEN

Auf dem Martinshof ist jede Station durchdacht – von den Hühnern im Stall bis zur fertigen Nudel in der Packung. Die gesamte Wertschöpfungskette bleibt am Hof und in der Region: Eier, Dinkel, Energie, Verpackung – alles greift ineinander. Wärme liefert die eigene Hackschnitzelanlage, Strom kommt von der Photovoltaikanlage am Dach. Auch die Verpackung ist konsequent nachhaltig – eine Folie aus Zellulose, Kartons aus FSC-zertifiziertem Holz.

Was hier entsteht, ist mehr als ein Lebensmittel: Es ist das Ergebnis eines Netzwerks aus Menschen, die gemeinsam Verantwortung tragen – von den Dinkelbauern aus Vorarlberg bis zur Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigung, die beim Abfüllen und Etikettieren hilft. So bleibt jeder Schritt transparent, fair und nah. „Für uns ist Landwirtschaft mehr als ein Beruf – sie ist unsere Verantwortung für Tiere, Menschen und die Zukunft“, sagt Bertram Martin. „Und das machen wir mit Freude. Wir erschaffen Produkte, auf die wir stolz sind, und die man mit gutem Gewissen genießen kann.“

Die Guten ins Töpfchen...

… die Schlechten ins Kröpfchen. Die Linse – Hülsenfrucht mit Tradition und Nationalgericht der Schwaben. Was bei den Lauteracher Alb-Feld-Früchten wie ein Märchen begann, hat sich mittlerweile zu einer starken Erzeugergemeinschaft entwickelt. Nicht nur Linsen werden dort für VonHier angebaut, sondern auch Hirse, Buchweizen und Leinsamen.

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Natürlich großgezogen

Im Allgäu kümmert sich Ben Lippert mit seiner Familie um  Mutterkühe, die frei auf der Weide und im Stall leben. Mit naturnaher Haltung, Bioland-Zertifizierung und viel Herzblut sorgt er dafür, dass seine Tiere ein gutes Leben haben und kleine Höfe erhalten bleiben.

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Federglück am Fallerhof

In Maselheim zeigt Familie Faller, wie moderne Bio-Hähnchenmast und vielfältiger Ackerbau zusammenwirken – mit viel Licht, Luft und Liebe zum Detail.

 

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