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Perfekter Snack

Eine Gruppe von vier Personen, zwei Männer und zwei Frauen, steht lächelnd in einem großen Gemüsefeld bei sonnigem Wetter.

DIE KÜRBISKERN-EXPERTEN

Familie Strobl aus Rehling zeigt, wie vielfältig regionale Ölsaaten sein können. Ein Besuch auf dem Kürbisacker von Familie Strobl ist ein wahrer Augenschmaus. Mittlerweile im September, fällt das warme Licht der Nachmittagssonne auf die zahlreichen orangefarbenen Kugeln, die dicht an dicht auf dem Feld liegen.

Seit 25 Jahren wird hier konsequent nach Bioland-Richtlinien gearbeitet. Was früher ein klassischer Bioschweinemastbetrieb war, hat sich über die Jahre weiterentwickelt. Heute dreht sich alles um Ölkürbisse, Sonnenblumen, Leinsaat und Speisegetreide.

Beteiligt sind alle Generationen: Elfriede und Georg Strobl, die den Hof über Jahrzehnte geführt haben und die Geschwister Johanna und Simon, die voller Energie und mit eigenen Ideen den Betrieb in die Zukunft führen. Unterstützt werden sie von David, Johannas Partner, der in der Verarbeitung und Veredelung mitarbeitet. Dass Johanna und Simon heute an diesem Punkt stehen, kommt nicht überraschend: Beide haben den Beruf der Landwirtschaft erlernt – und schon früh war klar, dass sie den Hof einmal weiterführen möchten.

Der Weg zu den Ölsaaten kam nicht über Nacht. Die Strobls wollten herausfinden, was ihre Flächen noch können und wagten es, etwas Neues zu probieren. Die ersten Ölkürbisse überzeugten sofort. „Wir haben gemerkt, wie spannend dieser Bereich ist – und dass wir darin richtig gut werden können“, erzählt Simon. Aus einem Versuch wurde ein fester Betriebszweig. Heute bewirtschaftet die Familie rund 60 Hektar, ergänzt durch Kooperationen mit regionalen Partnern.

EIN ARBEITSJAHR IM TAKT DER SAAT 

Der Anbau von Ölsaaten erfordert Aufmerksamkeit und ein gutes Timing. Ein Blick auf den Jahreslauf zeigt, wie viel Sorgfalt hinter jeder Ernte steckt: 

  • Mai – Aussaat, abhängig von Bodenfeuchte & Temperatur 

  • Sommer – Striegeln und Hacken, meist in mehreren Durchgängen 

  • Juli – Blütezeit, wichtig für Bienen und andere Bestäuber 

  • September bis November – Ernte der ausgereift en Kürbisse 

  • Herbst/Winter – Reinigen, Sortieren, Trocknen, Einlagerung Parallel dazu läuft die eigene Verarbeitung, die dem Hof eine besondere Identität gibt. 

Johanna und David rösten, mischen und verpacken die Produkte in regelmäßigen Abständen – meist im zweiwöchigen Rhythmus, damit alles frisch in den Handel kommt. „Man sieht bei jedem Schritt, was daraus entsteht – das macht diese Arbeit sehr erfüllend“, sagt Johanna.

KERNE MIT CHARAKTER

Viele Kürbis-, Sonnenblumen- und Leinsamen kommen heute aus weit entfernten Teilen der Welt. Die Strobls setzen bewusst auf das Gegenteil: regionale Anbaugebiete, kurze Wege, kleine Chargen. „Unsere Kerne haben mehr Biss und ein anderes Aroma. Viele sind überrascht, wie groß dieser Unterschied sein kann“, erklärt Johanna. Schonende Trocknung und direkte Weiterverarbeitung erhalten Geschmack und Nährstoffe - Eigenschaften, die man sehen und schmecken kann. Ein wichtiger Teil der Wertschöpfung findet zudem außerhalb des Hofes statt: Die Augsburger Ulrichswerkstätten übernehmen das Bekleben der Verpackungen. „Diese Zusammenarbeit ist uns sehr wichtig. Sie gehört fest zu unseren Produkten dazu“, betont Johanna.

Für VonHier produziert die Lechtaler Kürbiskern GbR heute ein breites Sortiment: 

• naturbelassene und veredelte Kürbiskerne 

• Sonnenblumenkerne 

• Leinsamen 

• das hauseigene Basismüsli 

• den beliebten Salatkerne-Mix 

 

Gerade Letzterer ist Johannas persönlicher Favorit: „Ich esse so gerne Salat – der Mix passt immer dazu und macht einen einfachen Salat gleich besonders.“ Was alle Produkte verbindet? Klarheit und Konsequenz. Gute Böden, nachvollziehbare Prozesse, ehrliche Zutaten – mehr braucht es nicht. „Regional, bio, lecker – das beschreibt unsere Arbeit gut“, fasst Simon zusammen.


Eine Herde weißer Truthähne auf einer grünen Wiese zwischen blühenden Bäumen an einem sonnigen Tag.

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